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16. Dezember 2016

Händedesinfektion im Blickpunkt - Maximaler Schutz, optimale Pflege

Jedes Jahr sorgen z.B. Noroviren in den Wintermonaten für hohe Infektionsraten. So sind hierzulande insgesamt 30 bis 50 % aller viralen Durchfallerkrankungen auf die Erreger zurückzuführen. Treten Noroviren erst einmal auf, breiten sie sich in der Regel rasant aus. Und das mit oftmals schwerwiegenden Folgen – sowohl für die Bevölkerung als auch für die Wirtschaft.

Mit gezielter Hygiene lässt sich das Risiko einer Noroviren-Infektion in Betrieben jedoch reduzieren und damit wiederum einem Produktivitätsverlust vorbeugen. Da Noroviren aber nicht nur besonders ansteckend, sondern als unbehüllte Viren zugleich extrem widerstandsfähig sind, ist für eine sichere Vorbeugung bzw. Inaktivierung der Erreger der Einsatz hochwirksamer Produkte geboten.

Hygienische Händedesinfektion – nicht nur das WIE, sondern auch das WANN ist wichtig!

Händedesinfektion im Blickpunkt - Maximaler Schutz, optimale Pflege


*Hinweis: Der 5. Moment bei mobilen Bewohnern und in ambulanten, nicht-invasiven Bereichen

Welche Infektionswege gibt es?

  • Direkt: Die meisten Übertragungen erfolgen über die Hände.
  • Indirekt: Durch Handkontakt mit kontaminierten Flächen gelangen Keime auf die Hände und von dort auf andere Personen.
  • Tröpfchen: Durch Erbrechen werden Erreger freigesetzt, die von anderen Personen bei der Atmung über die Luft aufgenommen werden.
  • Kontaminierte Lebensmittel: Durch mangelhafte Hygiene bei der Zubereitung von Speisen, wie z. B. Salaten und rohem Gemüse.
  • Wie kann vorgebeugt werden?

  • Konsequente Hygiene hat in der Noroviren-Saison von November bis April oberste Priorität.
  • Da die Erreger am häufigsten durch die Hände übertragen werden, ist eine sorgfältige Händehygiene besonders wichtig.
  • Händedesinfektion: Die Hände routinemäßig nach direktem Kontakt mit möglicherweise ansteckenden Personen 30 Sekunden mit einem gegen Noroviren wirkenden Einreibepräparat desinfizieren.
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    Was ist bei der Desinfektionsmittel-Auswahl zu beachten?
    Die Desinfektionsmittel sollten über eine nach nationalen und europäischen Standards erwiesene Wirksamkeit gegen Noroviren verfügen.
    Während zur Vorbeugung der Einsatz von Desinfektionsprodukten mit Norovirus-Wirksamkeit ausreicht, sind im Ausbruchsfall vom Robert Koch-Institut (RKI)
    für die Bereiche A (Bakterien) und B (Viren) gelistete Mittel einzusetzen.

    Händedesinfektion mit:
    desderman® pure
    Farbstoff- und parfümfreies alkoholisches Einreibepräparat für die Händedesinfektion.

    Unser Plus

  • viruzid gemäß EN 14476, bakterizid (inkl. Tb), fungizid, begrenzt viruzid* (inkl. HIV, HBV, HCV, HAV, Polio-, Rota-, Adeno-, Vaccinia-, Herpes-simplex-, Noro-Viren)
  • wirksam gegen Noro-Viren innerhalb der hygienischen Händedesinfektion (Prüfvirus: Murines Norovirus)
  • der Plus-Effekt für Hautschutz und – pflege durch bewährtes Rückfettungssystem
  • farbstoff- und parfümfrei, daher besonders hautfreundlich
  • VAH / DGHM-gelistet, RKI-Liste gem. §18 IfSG (begrenzt viruzid)



  • Links & Downloads

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    Desinfektions-Produkte auf Alkohol-Basis
    Optimaler Schutz nur durch alkoholhaltige Händedesinfektionsmittel:
    Ein Händedesinfektionsmittel soll möglichst schnell möglichst viele verschiedene Krankheitserreger abtöten.

    Fast alle handelsüblichen Präparate enthalten daher Alkohole wie n-Propanol, Iso-Propanol und Ethanol als alleinige alkoholische Basis oder in unterschiedlichen Kombinationen / Konzentrationen. Alkohol-basierte Händedesinfektions-Produkte werden von der WHO empfohlen, weil sie gegen ein breites Spektrum an Mikroorganismen hoch effizient und schnell wirksam sind. Außerdem kann es nicht zu einer Resistenzbildung kommen.

    Alkoholhaltige Präparate bekämpfen Viren, grampositive und -negative Bakterien (inkl. MRSA), M. tuberculosis und Pilze sowie Hefen.
    Ohne Wirkung bleiben sie allerdings gegen Bakteriensporen (z. B. Clostridium difficile).

    Nur bei der Bekämpfung von Bakteriensporen empfiehlt das RKI, nach der hygienischen Händedesinfektion die Hände außerdem gründlich zu waschen.

     

    Standard-Einreibemethode für die hygienische Händedesinfektion gem. EN 1500:

    Schritt 1

    Schritt 2

    Schritt 3

    Schritt 4

    Schritt 5

    Schritt 6

    Handfläche auf Handfläche, zusätzlich gegebenenfalls die Handgelenke

    Rechte Handfläche über linkem Handrücken – und umgekehrt

    Handfläche auf Handfläche mit verschränkten, gespreizten Fingern

    Außenseite der verschränkten Finger auf gegenüberliegende Handfläche

    Kreisendes Reiben des rechten Daumens in der geschlossenen linken Hand- fläche – und umgekehrt

    Kreisendes Reiben mit geschlossenen Fingerkuppen der rechten Hand in der linken Handfläche – und umgekehrt

    Bei der hygienischen Händedesinfektion das Händedesinfektionsmittel in die hohlen, trockenen Hände geben und über 30 Sekunden nach den aufgeführten Schritten bis zu den Handgelenken einreiben. Die Bewegungen jedes Schrittes fünfmal durchführen. Nach Beendigung des 6. Schrittes werden einzelne Schritte bis zur angegebenen Einreibedauer wiederholt.

    Darauf achten, dass die Hände die gesamte Einreibezeit feucht bleiben. Im Bedarfsfall erneut Händedesinfektionsmittel entnehmen.
    YouTube: Hände-Desinfektion – so wird's gemacht

    Häufig vergessene Zonen bei der Händedesinfektion