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02. Dezember 2016

Die Geschichte vom "Waschraum-Schwein"

Seifenscheu, wassermeidend und Grippeviren sammelnd, tummelt sich diese Spezies in praktisch jedem öffentlichen Waschraum. Geschickt umgeht es Seifenspender, Wasserhähne und den Handtuchpapierspender im Sorglos-Slalom und ist vollkommen unbekümmert, was Hand-Hygiene angeht.

“Alles nur Hysterie der Hygiene-Hypochonder!” quiekt das Waschraum-Schwein spöttisch, während es den Waschraum als ihm unbehagliches Habitat verlässt. Natürlich ohne seine Hufen vorher mit Wasser und Seife zu beflecken. Wäre ja auch unter jeder Sau-Würde, die berührungslosen Seifen- und Handtuchpapier-spender zu betätigen und zu benutzen!

Die Geschichte vom "Waschraum-Schwein"


So tritt es in die Welt hinaus – als Sammelbecken aller möglichen Viren und als Wirt unappetitlicher Bakterien.

Etwas weiter entwickelt ist die Spezies “Waschraum-Wasser-Ferkel”. Diese Gattung scheut zwar noch den Seifenspender, wagt sich aber immerhin schon an den Wasserhahn und so wurde es in freier Wildbahn beobachtet bisweilen auch an den Handtuchpapier-spender. Dennoch ist das Waschraum-Wasser-Ferkel nicht rein von Viren, da die dazu notwendige Seife seine Hufe nicht erreicht.

Schließlich gibt es in der Waschraum-Wildnis noch jene Wesen, die weder Seifenspender, noch Wasser, noch Handtuchpapier scheuen. Sie wissen, dass Handhygiene niemals hysterisch, sondern immer wichtig ist. Denn mangelt es daran, fühlen sich Grippeviren besonders wohl!

“Schwein gehabt”, denken sich also diese cleveren Waschraum-Wesen, während sie sich gründlich ihre Hände mit Seife waschen und trocknen.

“Schwein gehabt”, denken sich auch die Grippeviren, die jetzt bei den Waschraum-Schweinen ungehindert die Sau rauslassen können.

Quelle: WEPA Professional GmbH